News für Produzenten

Merkblatt Arbeitsmarktkontrolle

Die GVBF hat zusammen mit dem Berner Bauern Verband ein Merkblatt zur Arbeitsmarktkontrolle erstellt. Das Merkblatt erläutert die wichtigen Punkte beim Stellenantritt sowie den Ablauf einer solchen Kontrolle. Dieses kann in diversen Sprachen hier heruntergeladen werden.

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Weiterbildungskurs "Personal motiviert und effizient führen"

Aufgrund der grossen Nachfrage nach dem Personalkurs I im vergangenen Herbst, wird der Weiterbildungskurs "Personal motiviert und effizient führen" diesen Herbst erneut durchgeführt. Anmeldungen werden noch bis zum 10. Oktober 2017 entgegen genommen (Berücksichtigung nach Eingangsdatum).

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Schweiz. Natürlich.

Herzlich Willkommen...

... auf der Website der Gemüseproduzenten-Vereinigung der Kantone Bern und Freiburg (GVBF). Zwischen dem Bieler-, Neuenburger- und Murtensee bauen die Seeländer Gemüsegärtner auf etwa 2600 Hektaren Land das ganze Jahr über mehr als 60 verschiedene Gemüsearten an. Täglich frisch, saisongerecht und naturnah produziert.

 

Unter der Rubrik Produzenten finden Sie Fachinformationen über den Gemüseanbau, die Vermarktung und über den Verband (GVBF).

Gmüesfescht uf em Hof

Nach der erfolgreichen Durchführung des „Gmüesfeschts“ im Herbst 2014 in Kerzers findet vom 08. bis 10. September 2017 ein „Gmüesfescht uf em Hof“ statt. Künftig soll diese Veranstaltung in regelmässigen Abständen auf einem anderen Gemüsebaubetrieb durchgeführt werden und den Besuchern so einen interessanten Einblick in die verschiedenen Aspekte des modernen Gemüsebaus ermöglichen.


Offene Türen und Tore
Rund drei Jahre ist es her, seit in Kerzers das „Gmüesfescht“ während drei Tagen über 40‘000 Besucher angelockt hat. Der Erfolg der Veranstaltung und das grosse Interesse der Besucher haben den Organisator dazu veranlasst, weitere Events mit Einblicken in die Gemüseproduktion durchzuführen. Im September findet deshalb ein „Gmüesfescht uf em Hof“ statt. Für die Veranstaltung wird künftig in regelmässigen Abständen ein Gemüsebaubetrieb seine Türen und Tore öffnen, um den Besuchern so die verschiedenen Aspekte des modernen Gemüsebaus näher zu bringen.


Ziel der Veranstaltung
Das Ziel des „Gmüesfeschts“ ist es, den interessierten Besuchern aufzuzeigen, wie heutzutage qualitativ hochwertiges Gemüse produziert wird. Dadurch soll das Verständnis für die regionale und vielfältige Gemüseproduktion gefördert und der Kontakt zwischen Konsument/in und Produzenten gestärkt werden. Weiter sollen auch Aspekte wie Food Waste an der Veranstaltung thematisiert und Möglichkeiten für die Reduktion von Lebensmittelverschwendungen aufgezeigt werden.


Programm für Gross und Klein
In diesem Jahr findet der Anlass vom 08. bis 10. September 2017 auf dem Gemüse- und Obstbaubetrieb von Pascal Occhini in Ins statt. Während diesen drei Tagen gibt es viel zu sehen, fühlen, lernen und erleben. Der Freitag ist exklusiv für Schulen reserviert, welche sich auf einen didaktischen Rundgang begeben und so viel über den Gemüse- und Obstbau erlernen können. Am Samstag und Sonntag ist der erlebnisreiche Rundgang dann für alle Interessierten zugänglich. Der Event bietet Attraktionen für Gross und Klein. Neben Besichtigungen des Gemüse- und Obstanbaus sowie diversen Infoständen mit viel Wissenswertem zur Gemüseproduktion gibt es Marktstände mit regionalen Produkten, eine Festwirtschaft und am Abend einen Barbetrieb. Am Samstagabend treten zudem die Seeland-Liners auf, am Sonntag finden Konzerte des Jodlerklubs Ins und des Seeländer Chinderchörlis statt. Auch die kleinen Besucher kommen nicht zu kurz. Lassen Sie sich überraschen!

 

Weitere Infos finden Sie auf der Website des Gmüesfeschts.

 

Erleben Sie den Gemüsebau hautnah auf dem Gemüsepfad

In der Zeit von Anfang Mai bis Mitte Oktober können Sie den Gemüsebau im Seeland auf dem Gemüsepfad frei besichtigen und erhalten so einen Einblick in den grössten Gemüsegarten der Schweiz.

Signalisiert sind zwei Routen. Die grüne Route ist 25 Kilometer lang, die rote Route 45 Kilometer. Der Gemüsepfad führt über verkehrsarme Flurwege und eignet sich deshalb hervorragend für Ausflüge mit dem Velo, den Skates oder auch zu Fuss. Auf einem Teilstück ist ebenfalls ein Lehrpfad aufzufinden, wo Informationstafeln zu über 40 Gemüsearten aufgestellt sind.

 

Neu werden dieses Jahr auch Führungen durch den Gemüsepfad angeboten. Begleitet von einer fachkompetenten Person, erfahren Sie Spannendes über Gemüse und deren Produzenten, die Tag für Tag frisch Produkte von herausragender Qualität säen, pflegen und ernten. Die Führungen sind zu Fuss, mit dem Velo oder weiteren Transportmitteln möglich.

 

Mehr Infos zum Gemüsepfad erhalten Sie hier.

 

Lehre als Gemüsegärtner/in

Haben Sie Interesse am Beruf des Gemüsegärtners / der Gemüsegärtnerin? Sind Sie noch untentschlossen im Bezug auf Ihre Berufswahl? Vielleicht ist der aussichtsreiche Beruf des Gemüsegärnters / der Gemüsegärtnerin genau der richtige für Sie!

 

Auf der Seite www.gemuese.ch/berufsbildung finden Sie viele nützliche Informationen zum interessanten und abwechslungsreichen Beruf als Gemüsegärtner/in. Bei Fragen und Interesse wenden Sie sich bitte an den Verband Schweizer Gemüseproduzenten (031 385 36 29 / info@gemuese.ch).

 

Die neue Gemüsebaustrategie 2025 verfolgt klare Ziele

Die 85. Delegiertenversammlung der Schweizer Gemüseproduzenten vom 26. April 2017 widmete sich der Gemüsebaustrategie 2025. Diese verfolgt eine klare Vision, die primär den Mehrwert der einheimischen Gemüseproduktion für Konsumentinnen und Konsumenten aufzeigt und produktionsfreundliche Bedingungen für die Mitglieder schaffen möchte. In diesem Rahmen hielt Franziska Schwarz, Vize-Direktorin des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) nach der DV ein Referat über den Gemüsebau und dessen Umweltherausforderungen.

 

Im Stade de Suisse in Bern startete um 14.00 Uhr die diesjährige Delegiertenversammlung des Verbandes Schweizer Gemüseproduzenten mit rund 200 Teilnehmenden und Gästen. Präsident Hannes Germann eröffnete die Versammlung und betonte, wie wichtig ein starker Verband für die Mitglieder sei. Mit der neuen Gemüsebaustrategie ist der Verband einen Schritt weiter und holt das Beste für seine Mitglieder raus. Der Direktor Jimmy Mariéthoz berichtete über die Herausforderungen, die es im letzten Jahr zu bewältigen gab. Das Tätigkeitsprogramm des VSGP des laufenden Jahres ist ausführlich: Positionierung des Schweizer Gemüses fördern, Garantiemarke SUISSE GARANTIE stärken, Engagement in den Bereichen Raumplanung, Sozial- und Energiepolitik weiterführen, Marketing und Kommunikation weiterentwickeln, Anbau und Forschung weitertreiben, den Markt evaluieren sowie genügend Nachwuchs im Gemüsebau rekrutieren. Für weitere Informationen ist der Jahresbericht auf www.gemuese.ch aufgeschaltet. Die statutarischen Geschäfte wurden einstimmig genehmigt.

 

Kräfte bündeln, innovativ bleiben und Zukunftsperspektiven bieten

Die Gemüsebaustrategie 2025 bietet Zukunftsperspektiven, schafft Synergien und stärkt das Schweizer Gemüse. „Öffentlichkeit, Wirtschaft und Politik kennen den qualitativen, ökologischen und wirtschaftlichen Mehrwert von Schweizer Gemüse und unterstützen produktionsfreundliche Rahmenbedingungen. Schweizer Gemüse wird das ganze Jahr bevorzugt angeboten und konsumiert.“, so lautet die Vision des VSGP. Die Zukunft muss aktiv angegangen werden, um die laufenden Entwicklungen in der Gemüseproduktion zu meistern, ist sich der Verband sicher. Wer erfolgreich sein will, muss innovativ und am Markt bleiben. Im Anschluss an die ordentliche Delegiertenversammlung ging Franziska Schwarz, Vize-Direktorin des Bundesamtes für Umwelt (BAFU), auf zukünftige Herausforderungen und Spannungsfelder im Bereich Umweltschutz im Gemüsebau ein.

 

Rückblick Generalversammlung 2017

Ende März fand am INFORAMA Seeland in Ins die Generalversammlung der GVBF statt. Die Präsidentin, Nadja Pieren, hatte keine ausserordentlichen Traktanden zu präsentieren und die statutarischen Geschäfte konnten rasch abgehandelt werden. Etwas mehr ausgeholt wurde beim Tätigkeitsprogramm. Hier liegt der Schwerpunkt im Jahr 2017 neben der übrigen Interessensvertretung vor allem auf zwei Projekten: dem „Gmüesfescht uf em Hof“ sowie dem „Pilotprojekt zur Vollkostenkalkulation“.

 

Gmüesfescht uf em Hof

Nach dem erfolgreichen Gmüesfescht im Jahr 2014 will der Verband in diesem Jahr erneut ein „Gmüesfescht uf em Hof“ durchführen, jedoch in einem etwas kleineren Rahmen als vor drei Jahren. Der breiten Bevölkerung sollen vom 08.-10. September 2017 die Tore auf dem Gemüsebaubetrieb von Pascal Occhini in Ins geöffnet werden, um ihnen so einen Einblick in den modernen Gemüsebau zu ermöglichen. Für dieses Gmüesfescht ist die GVBF auf die Mithilfe der Mitglieder angewiesen. Falls Sie uns unterstützen können, finden Sie hier das Anmeldeformular.

 

Vollkostenkalkulation

Beim Pilotprojekt zur Vollkostenkalkulation will die GVBF die Berechnung der genauen Produktionskosten auf den Gemüsebaubetrieben fördern. 12 Pilotbetriebe sollen bei der Berechnung unterstützt werden. In einer späteren Phase soll untersucht werden, ob das Bewusstsein über die genauen Produktionskosten die Tätigkeiten des Betriebsleiters beeinflussen. Insbesondere erhofft man sich durch die Kenntnis der Vollkosten, dass bei den Abnehmern weniger Tiefpreisofferten eingereicht werden und der Preisdruck dadurch etwas reduziert werden kann. Interessierte Betriebe können sich hier anmelden.

 

Feierlicher Abschluss

Abgeschlossen wurde die GV mit der Ehrung der Absolventen der Meisterprüfung Gemüsegärtner aus dem Seeland (Benjamin Kramer, Michael Moser, Raphael Sommer und Fabian Züttel). Im Anschluss an die beiden Versammlungen wurde den Teilnehmenden ein Nachtessen offeriert und der Abend konnte bei spannenden Diskussionen ausgeklungen werden.

 

Als es im Seeland noch Malaria gab...

Ein am 18. März 2017 in der Fachzeitung "Schweizer Bauer" publizierter Artikel erläutert die Entwicklung der fruchtbaren Böden im Grossen Moos. Den Laien mag erstaunen, dass im Seeland noch bis vor 150 Jahren die Malaria-Krankheit kursierte, welche heute vor allem aus den Tropen bekannt ist.

 

Dank den Juragewässerkorrektionen konnte nicht nur die Malaria-Krankheit ausgerottet werden, sondern auch die Moorböden landwirtschaftlich nutzbar gemacht werden. Heute wächst im Seeland, dem Gemüsegarten der Schweiz, ungefähr ein Viertel von dem hierzulande produzierten Gemüse.

 

Den Artikel können Sie untenstehend herunterladen.