News für Produzenten

Besichtigung und Erfahrungsaustausch Waschplätze

Am 22. August findet vor dem Mittag eine kurze Besichtigung des Spritzen-Waschplatzes auf dem Betrieb von Lorenz Gutknecht in Ins statt. Dabei sollen Erfahrungen bei der Erstellung von solchen Waschplätzen ausgetauscht werden.

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Praxisprobleme jetzt melden

Die Gemüseproduktion ist ständig mit neuen Herausforderungen und Problemen konfrontiert. Diese Probleme können beim Forum Forschung Gemüse eingegeben werden. Anschliessend werden die Anliegen von den Forschungsorganisationen behandelt und Lösungen ausgearbeitet. Die Eingabefrist läuft noch bis zum 01. September 2018.

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Schweiz. Natürlich.

Herzlich Willkommen...

... auf der Website der Gemüseproduzenten-Vereinigung der Kantone Bern und Freiburg (GVBF). Zwischen dem Bieler-, Neuenburger- und Murtensee bauen die Seeländer Gemüsegärtner auf etwa 2600 Hektaren Land das ganze Jahr über mehr als 60 verschiedene Gemüsearten an. Täglich frisch, saisongerecht und naturnah produziert.

 

Unter der Rubrik Produzenten finden Sie Fachinformationen über den Gemüseanbau, die Vermarktung und über den Verband (GVBF).

 

2 x Nein zu Agrarinitiativen

Am 23. September 2018 finden Volksabstimmungen über zwei Agrarinitiativen statt (Fair-Food-Initiative und Initiative für Ernährungssicherheit).

 

Obwohl die beiden Initiativen auf den ersten Blick gut aussehen, haben sie bei einer detaillierteren Betrachtung doch erhebliche negative Konsequenzen für den produzierenden Gemüsebau. Untenstehend finden Sie eine Zusammenstellung mit den Auswirkungen der beiden Initiativen für den Schweizer Gemüsebau.

 

Der Vorstand der Gemüseproduzenten-Vereinigung der Kantone Bern und Freiburg (GVBF) hat die Nein-Parole zu beiden Volksinitiativen gefasst und empfiehlt seinen Mitgliedern, die beiden Initiativen ebenfalls abzulehnen. Auch der Verband Schweizer Gemüseproduzenten (VSGP) hat sich bereits mit einem doppelten Nein zu den Initiativen ausgesprochen.

 

Gemüsegärtner kämpfen um den ersten Schweizermeistertitel

Zum ersten Mal überhaupt nehmen die Gemüsegärtnerinnen und Gemüsegärtner an den SwissSkills teil und kämpfen um den Schweizermeistertitel. Die ersten Punkte sammelten die 16 Kandidaten heute am Teilwettkampf auf dem Betrieb Gutknecht in Ried b. Kerzers. Wer die Nase vorn hat, bleibt geheim.

 

Am heutigen Teilwettkampf waren viel Wissen, Fingerspitzengefühl und Konzentration der Gemüsegärtner gefragt. Sie pflügten den Boden um, ernteten Tomaten, Gurken und Radieschen und säten Zwiebeln. Je besser sie die Aufgabe meisterten, desto mehr Punkte haben sie dafür erhalten. Jede Aufgabe wurde unterschiedlich bewertet. Die Zeit spielte dabei aber auch immer eine wichtige Rolle.

Alle Kandidaten vom Teilwettkampf werden sich auch an den SwissSkills in Bern vom 12. – 15. September 2018 messen. Nüsslisalat pflanzen, einen Marktstand einrichten, eine Funktionskontrolle am Traktor durchführen – das sind nur einige der zu bewältigenden Disziplinen, die schlussendlich zum ersten Schweizermeistertitel im Gemüsebau führen. Dieser wird am Samstagabend bei der offiziellen Siegerehrung vergeben. Der Sonntag steht ganz im Zeichen der MySkills-Aktivitäten, bei denen die Besucher den Beruf noch näher kennenlernen. Kommen und schauen Sie vorbei - am Stand der Gemüsegärtner in der Halle 6 können Sie Basilikum eintopfen und feine Gemüse-Smoothies ausprobieren.

 

GVBF-Vorstandsmitglied neu im Grossen Rat des Kantons Bern

Beat Bösiger, Gemüseproduzent und Vorstandsmitglied der GVBF, wurde am 25. März 2018 in den Grossen Rat des Kantons Bern gewählt.

 

Die GVBF gratuliert Beat ganz herzlich zu seiner Wahl und wünscht ihm bei der Vertretung der Gemüsebau-Interessen viel Erfolg.

Den Gemüsebau hautnah miterlebt

Nach dem grossen „Gmüesfescht“ im Herbst 2014 in Kerzers fand am Wochenende vom 08. bis 10. September 2017 erneut ein „Gmüesfescht uf em Hof“ statt. Die diesjährige Ausgabe hatte jedoch ein kleineres Format und glich einem Tag der offenen Tür auf einem Gemüsebaubetrieb. Es fand während drei Tagen auf dem Hof von Pascal Occhini in Ins statt.


Der Freitag war exklusiv für Schulklassen reserviert. Dabei besuchten 8 Klassen aus Ins und Umgebung den Gemüselehrpfad, welcher vom INFORAMA für das Gmüesfescht erstellt wurde. Die Schüler erhielten so einen spannenden Einblick in die Produktion von Gemüse und Obst. Ab Samstag war der Lehrpfad dann für die breite Öffentlichkeit zugänglich – wobei ein grosser Besucheransturm aufgrund des Wetters leider ausgeblieben ist. Es waren nur einige wenige Besucher zu verzeichnen. So stellte sich bald die Frage, ob sich der grosse Aufwand für das Fest wirklich gelohnt hat. Der Sonntag lieferte darauf eine Antwort. Bei herrlichem Wetter fand eine sehr grosse Anzahl an Besuchern den Weg auf den Gemüsebaubetrieb. Der Lehrpfad war sehr gut besucht, die Festwirtschaft hatte alle Hände voll zu tun. Es wurden viele konstruktive Gespräche mit Konsumenten geführt. Der heutige Gemüsebau konnte verständlich aufgezeigt werden. Viele der Besucher waren von dem grossen Aufwand für die Produktion von Gemüse beeindruckt.

 

Ziel des diesjährigen Gmüesfeschts war es, den Besuchern die heutige Gemüseproduktion näher zu bringen und das Verständnis für die regionale Produktion von Gemüse zu stärken. Dies ist mit dem Event gelungen. Die vielen spannenden Gespräche haben dies bestätigt. Im Frühling 2019 findet voraussichtlich das nächste Gmüesfescht auf einem Betrieb auf der Freiburger Seite des Grossen Mooses statt.

 

Film über entwässerte Torfböden im Seeland

Die Fachstelle Bodenschutz des Kantons Bern hat einen informativen Film zu den entwässerten Torfböden im Seeland produziert.

 

Der Film liefert viel Wissenswertes über die Entstehung, den Aufbau und die Eigenschaften der Böden. Zudem werden auch mögliche Aufwertungsmassnahmen erläutert und die Auswirkungen auf die Böden dargestellt.

 

Der Film kann direkt auf YouTube angeschaut werden.