News für Produzenten

Was tun bei Wildtierschäden?

Hasen, Krähen, Rehe oder gar Wildschweine sind im Grossen Moos hin und wieder am wüten und verursachen dadurch kleinere oder grössere Schäden an Gemüsekulturen. Nehmen Sie bei Problemen mit Wildtieren Kontakt mit dem Wildhüter auf. Den verantwortlichen Wildhüter finden Sie hier.

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Übergangslösung für Chlorpyrifos

Im Frühling 2019 entschied das BLW, mit sofortiger Wirkung die Bewilligung für die Produkte, die die Substanzen Chlorpyrifos und Chlorpyrifos-methyl enthalten, zu widerrufen und für gewisse Produkte ihre Verwendung ohne Frist zu verbieten. Aufgrund eines Gerichtverfahrens wurde nun über eine Übergangslösung für die betroffenen Produkte entschieden.

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Schweiz. Natürlich.

Merkblatt Terrainveränderungen

Der Kanton Bern hat neu ein Merkblatt zu Terrainveränderungen zur Bodenaufwertung ausserhalb von Bauzonen herausgegeben. In dieser kurzen Broschüre werden die Vorschriften der einschlägigen Gesetze und Verordnungen zu den Terrainveränderungen konkretisiert.


Unter Terrainveränderungen werden Aufschüttungen, Auffüllungen, Ab- und Aufhumusierungen, Niveauausgleiche und Bodenaufwertungen verstanden. Im Kanton Bern gilt grundsätzlich, dass für solche Massnahmen eine Bewilligung erforderlich ist. Eine Ausnahme gilt für Terrainveränderungen mit weniger als 100 m3 Oberboden-Auftrag. Zu beachten ist jedoch, dass beispielsweise Eingriffe in den geschützten Uferbereich, den Wald, in Naturschutzobjekte sowie in Grundwasserschutzzonen immer unter die Bewilligungspflicht fallen.


Ohne Baubewilligung darf somit nicht mehr als 100 m3 Oberboden-Material auf eine Fläche aufgeschüttet werden. Soll eine Parzelle mit mehr Material aufgewertet werden muss bei der zuständigen Gemeinde ein Baugesuch eingereicht werden. Betrifft die Terrainveränderung zudem mehr als 1000 m2 ist eine Projektleitung durch eine bodenkundliche Baubegleitung von der Planung bis zur Schlussabnahme obligatorisch. Bei weniger als 1000 m2 wird empfohlen, eine bodenkundlich versierte Person (z.B. vom INFORAMA) hinzuzuziehen.


Wichtig ist, dass bei Aufschüttungen die Abfolge der natürlichen Bodenschichten exakt eingehalten wird. Somit ist es nicht zulässig, dass Unterbodenmaterial auf den Oberboden aufgetragen wird. Aber auch hier gibt es wieder eine Ausnahme: Sand darf nach Rücksprache mit dem Amt für Wasser und Abfall zur Bodenaufwertung auch oberflächlich ausgebracht und eingearbeitet werden.


Es empfiehlt sich, bei geplanten Terrainveränderungen das Vorhaben und die gesetzlichen Vorschriften genau zu prüfen. Unten finden Sie das entsprechende Merkblatt zum Download.

 

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