News für Produzenten

Was tun bei Wildtierschäden?

Hasen, Krähen, Rehe oder gar Wildschweine sind im Grossen Moos hin und wieder am wüten und verursachen dadurch kleinere oder grössere Schäden an Gemüsekulturen. Nehmen Sie bei Problemen mit Wildtieren Kontakt mit dem Wildhüter auf. Den verantwortlichen Wildhüter finden Sie hier.

Weiterlesen …

Übergangslösung für Chlorpyrifos

Im Frühling 2019 entschied das BLW, mit sofortiger Wirkung die Bewilligung für die Produkte, die die Substanzen Chlorpyrifos und Chlorpyrifos-methyl enthalten, zu widerrufen und für gewisse Produkte ihre Verwendung ohne Frist zu verbieten. Aufgrund eines Gerichtverfahrens wurde nun über eine Übergangslösung für die betroffenen Produkte entschieden.

Weiterlesen …

Schweiz. Natürlich.

Pflanzenschutz: Individuelle Anforderungen des Detailhandels ablehnen!

Seit Ende letzten Jahres kursieren von diversen Detailhandelsfirmen individuelle Anforderungen an den Pflanzenschutz im Gemüsebau. Der Verband Schweizer Gemüseproduzenten (VSGP) verurteilt dies aufs schärfste!

Sowohl SwissGAP wie auch SUISSE GARANTIE, nach deren Richtlinien Schweizer Gemüse produziert wird, verlangen von den Produzenten einen sorgsamen und wohl überlegten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Regelmässige Kontrollen gewährleisten die Einhaltung der Anforderungen.

Diverse Programme des Bundes wie die „Gezielte Überprüfung“ oder der „Aktionsplan Pflanzenschutz“ sowie erschwerte Zulassungsbedingungen werden den Gemüsebau vor grosse Herausforderungen stellen, um die Verfügbarkeit von Schweizer Qualitätsgemüse in ausreichendem Umfang zu gewährleisten. Gleichzeitig sorgt diese wichtige und wissenschaftlich fundierte Arbeit der Zulassungsbehörden dafür, dass die Risiken von Mensch und Umwelt durch den korrekten Einsatz von Pflanzenschutzmittel auf ein Minimum reduziert werden kann.

Für zahlreiche in den Listen des Detailhandels erwähnte Mittel ist die „Gezielte Überprüfung“ bereits abgeschlossen. Die aktuellen Bewilligungen sind daher auf dem neusten Stand. Bei bestimmungsgemässer Anwendung gibt es absolut keinen Grund einzelne von den Behörden bewilligte Mittel zu verbieten.

Für Produzenten, deren Ware an mehrere Detailhandelsketten geliefert wird, ist die Einhaltung individueller Anforderungen an den Pflanzenschutz nicht umsetzbar. Wir bitten die angegangenen Betriebe zum Wohle der gesamten Schweizer Gemüseproduktion ihren Abnehmern gegenüber entsprechend Stellung zu nehmen. Wir unterstützen Sie gerne dabei.

Wir rufen alle Betriebe dazu auf uns über Verbote zum Einsatz spezifischer Pflanzenschutzmittel zu informieren. In der Zwischenzeit sucht der VSGP mit den entsprechenden Detailhandelsfirmen das Gespräch.

Kontakt
Verband Schweizer Gemüseproduzenten VSGP, Simone Meyer
Tel. 031 385 36 20, E-Mail: simone.meyer@gemuese.ch

Zurück