News für Produzenten

Fragen und Antworten zu den Arbeitskräften während der Coronakrise

Die Lage ist aufgrund des Coronavirus weiterhin ausserordentlich. Trotzdem hat sich die Situation in den letzten Tagen etwas eingependelt. Hier finden Sie die wichtigsten Fragen zu den Arbeitskräften.

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GV GVBF auf dem Korrespondenzweg

Aufgrund der aktuellen Coronasituation wird die GV der GVBF abgesagt. Die statutarischen Geschäfte werden auf dem Korrespondenzweg behandelt. Die Mitglieder werden zu gegebener Zeit schriftlich informiert.

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Schweiz. Natürlich.

Was tun bei Wildtierschäden?

Hasen, Krähen, Rehe oder gar Wildschweine sind im Grossen Moos hin und wieder am wüten und verursachen dadurch kleinere oder grössere Schäden an Gemüsekulturen. Je nach Ausmass kann dies zu erheblichen finanziellen Verlusten für die betroffenen Betriebe führen. Doch was können Gemüseproduzenten tun, wenn sie Schäden auf ihren Flächen zu verzeichnen haben? 


Kontaktaufnahme mit Wildhüter

Hat ein Produzent Schäden an seinen Kulturen festgestellt, soll Kontakt mit dem zuständigen Wildhüter aufgenommen werden. Den verantwortlichen Wildhüter finden Sie unter folgenden Links:

 

Kanton BE:

https://www.vol.be.ch/vol/de/index/natur/jagd_wildtiere/wildhueter.html

 

Kanton FR:

http://www.fr.ch/sff/de/pub/fauna_biodiv_jagd_fischere/wildhuter_und_fischereiaufsehe.htm

 

Kanton SO:

https://so.ch/verwaltung/volkswirtschaftsdepartement/amt-fuer-wald-jagd-und-fischerei/jagd/wildschaeden/

 

Der Schaden wird anschliessend durch den Wildhüter geschätzt, allenfalls durch Zuhilfenahme der verantwortlichen Fachstelle für Gemüsebau. Ist der Schaden grösser als Fr. 100.00 und konnte er nicht durch zumutbare Schutzmassnahmen verhindert werden, wird er durch den Kanton abgegolten. Weiter hilft der Wildhüter, geeignete Schutzmassnahmen zu treffen, damit sich Schäden in Zukunft verhindern lassen. Je nach Massnahme ist ebenfalls mit Unterstützung des Kantons zu rechnen.

 

Beratung bei Vergrämung

Hat ein Gemüseproduzent regelmässig Probleme mit Wildtieren (z.B. Krähen), wird ebenfalls empfohlen, Kontakt mit den verantwortlichen Wildhütern aufzunehmen (auch wenn man keinen direkten Schaden zu verzeichnen hat). Diese sind gerne bereit die Landwirte bei Vergrämungs- und Schutzmassnahmen zu beraten und zu unterstützen. So liefern die Wildhüter zum Beispiel auch tote Krähen, damit diese gerupft und die Federn auf dem Feld verteilt werden können, um Krähen zu vergrämen. Eine noch bessere Möglichkeit ist, die Federn der Krähen direkt auf einen Jutesack zu kleben. Dieser kann dann in jedem Frühjahr wieder eingesetzt werden, ohne jedes Mal neue Krähen rupfen zu müssen. Dies ist nur ein Beispiel von einer möglichen, längerfristigen Massnahme um Wildtierschäden an Gemüsekulturen zu verhindern. Die Wildhüter helfen Ihnen gerne weiter bei der Ausarbeitung von Massnahmen.

 

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